Milliardär Merckle begeht Selbstmord

Der in Finanznot geratene Unternehmer Adolf Merckle ist tot. Merckle wurde am Montagabend nahe Ulm von einem Zug erfasst und getötet. Die Familie von Adolf Merckle bestätigte am Dienstagnachmittag, dass der 74-jährige Unternehmer Selbstmord begangen hat.

Adolf Merckle - vom Anwalt zum Konzernchef

Adolf Merckle wurde 1934 als Sohn einer Unternehmerfamilie in Dresden geboren. Sein Vater baute nach dem 2. Weltkrieg die Merckle GmbH, ein Pharmaunternehmen, in Blaubeuren auf der Schwäbischen Alb auf. Nach seinem Jurastudium arbeitete Merckle als Rechtsanwalt, bis er 1967 die Familienfirma übernahm. In den folgenden Jahren wuchs die Firma unter seiner Führung zu einem Großkonzern.

Überbrückungskredit für Merckle-Firmen in Kürze

Die Verhandlungen über einen Überbrückungskredit für das in Finanznot geratene Merckle-Imperium stehen offenbar kurz vor einer Einigung. Banken-Kreisen zufolge zeichnet sich ein Kreditvolumen von etwa 400 Millionen Euro ab.

Das weitverzweigte Merckle-Imperium

Das Firmenimperium, das der verstorbene Milliardär Adolf Merckle aufgebaut hat, ist weit verzweigt. Die Merckle-Gruppe mit etwa 100.000 Mitarbeitern macht jährlich insgesamt rund 33 Milliarden Euro Umsatz.

FDP fordert große Steuerreform

Die Große Koalition sollte aus Sicht von FDP-Generalsekretär Dirk Niebel und FDP-Chef Guido Westerwelle die Wirtschafts- und Finanzkrise mit einer großen Steuerreform bekämpfen. Westerwelle warf der Regierung vor, in "guten Zeiten nicht für die schlechten Zeiten vorgesorgt" zu haben.

Oettinger hat Bedingung für Steuersenkung

Ministerpräsident Günther Oettinger will den Steuersenkungsplänen seiner Partei nur unter der Bedingungen zustimmen, dass noch vor der Bundestagswahl eine verbindliche Schuldenregelung für Bund und Länder erreicht wird.

Land will mehr Geld für NATO-Gipfel

Baden-Württembergs Finanzminister Willi Stächele (CDU) hat vom Bund Geld für die Sicherung des NATO-Gipfels im April in Baden-Baden und Straßburg gefordert. Nach Schätzungen wird der NATO-Gipfel mindestens 50 Millionen Euro kosten.

Narren läuten "fünfte Jahreszeit" ein

Mit dem Abstauben der Masken und Kostüme hat am Dienstag auch für die Narren in Baden-Württemberg die "Fünfte Jahreszeit" begonnen. Die schwäbisch-alemannische Fastnacht startet traditionell am Dreikönigstag.

Gewalttäter verschanzt sich mit Bombe

Ein 18-Jähriger hat sich in der Nacht zum Dienstag in Neckarsulm mit einer selbst gebastelten Bombe in einem Haus verschanzt. Zuvor war der Jugendliche mit einem Messer und einem Beil auf seinen Vater losgegangen. Am Ende gab der junge Mann auf.

Mann liegt sieben Tage hilflos in Wohnung

Sieben Tage lang hat ein rund 200 Kilo schwerer Diabetiker in Mannheim hilflos neben seinem Bett gelegen. Der 56-Jährige war nach eigenen Angaben beim Aufstehen gestürzt und hatte sich vermutlich ein Bein gebrochen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Baden-Württemberg schneebedeckt

Starke Schneefälle haben am Montag und in der Nacht zum Dienstag viele Landstriche Baden-Württemberg in weiße Glitzerwelten verwandelt. Des einen Freud, des anderen Leid: Durch überfrierenden Schneematsch waren zahlreiche Straßen spiegelglatt.

"Körperwelten" wieder in Baden-Württemberg

Die umstrittene "Körperwelten"-Ausstellung des Plastinators Gunther von Hagens wird erstmals seit fünf Jahren wieder in Deutschland gezeigt. Vom kommenden Samstag an sind die präparierten Körper in Heidelberg zu sehen.

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