Die wirtschaftliche Lage in der Bundesrepublik Deutschland im März 2010 [1]

Nach einer Pause im Schlussquartal des letzten Jahres fasste der Erholungsprozess der deutschen Volkswirtschaft zum Jahresbeginn 2010 wieder Tritt. Allerdings wurde die wirtschaftliche Entwicklung in den ersten beiden Monaten des Jahres noch durch überdurchschnittliche witterungsbedingte Produktionsbehinderungen überlagert. Diese dürften im Frühjahr schnell aufgeholt werden und die deutsche Wirtschaft im weiteren Jahresverlauf wieder Fahrt aufnehmen.

Deutschland gehört zur Spitzengruppe innovativer Länder

Heute haben der EU-Kommissar für Forschung, Innovation und Wissenschaft, Máire Geoghegan-Quinn, und der EU-Kommissar für Industrie und Unternehmen, Antonio Tajani, in Brüssel den Indikator "European Innovation Scoreboard 2009" vorgestellt. Danach gehört Deutschland zusammen mit Schweden, Finnland, Dänemark und dem Vereinigten Königreich zu den innovativsten Ländern innerhalb der EU. Auch stellte das "European Innovation Scoreboard" fest, dass das Innovationsgeschehen in Deutschland im Vergleich zu den Vorjahren dynamischer geworden ist. Diese Dynamik bezieht sich gerade auf Bereiche, in denen Deutschland bisher eher unterdurchschnittlich positioniert war, so bei Studienabschlüssen der Ingenieur- und Naturwissenschaften, bei Risikokapital und im Breitbandzugang. Ausgesprochene Stärken besitzt Deutschland bei der Umsetzung von Produkt- und Prozessinnovationen. Für die Europäische Union als Ganzes sind die Ergebnisse durchwachsen. Vor allem ist der Aufholprozess zu den USA und Japan ins Stocken gekommen. Mit der neuen EU2020-Strategie, die der Europäische Rat Ende März beraten wird, sollen neue Wege gefunden werden, um Innovationslücken zu schließen.

Interesse ausländischer Investoren an Deutschland trotz Wirtschaftskrise weiter gestiegen

Deutschland hat sich im Krisenjahr 2009 als Investitionsstandort behauptet. Germany Trade & Invest, die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland für Außenwirtschaft und Standortmarketing, begleitete 190 Unternehmen bei Standortbesuchen in Deutschland, zehn mehr als im Vorjahr.

BMWi begrüßt Beschluss der Bundesnetzagentur zur Regelzonenkooperation der vier Strom-Übertragungsnetzbetreiber

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie begrüßt den heute ergangenen Beschluss der Bundesnetzagentur, mit dem eine engere Kooperation der Strom-Übertragungsnetzbetreiber in ihren Netzgebieten, den so genannten Regelzonen, angeordnet wird.

Bundesminister Rainer Brüderle zum Haushalt 2010
Bundeswirtschaftsminister Brüderle trifft den neuen EU-Energiekommissar Günther Oettinger in Berlin

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, ist heute mit dem neuen EU-Energiekommissar Günther Oettinger zu einem Gespräch zusammengekommen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen aktuelle europapolitische Themen, unter anderem die EU-2020-Strategie und die zukünftigen Schwerpunkte der europäischen Energiepolitik. Auch wurde über die Situation im Euro-Raum und den Bürokratieabbau gesprochen.

Bundeswirtschaftsminister Brüderle trifft die irische Wirtschaftsministerin Coughlan in Berlin

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, hat heute die irische Vize-Premierministerin und Ministerin für Unternehmen, Handel und Beschäftigung, Mary Coughlan, zu einem Meinungsaustausch in Berlin empfangen. Beide Minister tauschten sich unter anderem über die aktuelle Wirtschaftslage in ihren Ländern und in Europa aus.

Energierat diskutiert die neue EU-Strategie "Europa 2020" und die Weiterentwicklung der europäischen Energieforschung

Der Energieministerrat in Brüssel hat heute über die Verordnung über die Mitteilung von Investitionsvorhaben für Energieinfrastruktur und über die Weiterentwicklung der europäischen Energietechnologiepolitik diskutiert. Außerdem tauschten sich die Energieminister über den Beitrag der Energiepolitik zur neuen EU-Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum - "Europa 2020" - aus. Erstmals tagte der Energierat dabei unter Beteiligung des deutschen EU-Kommissars für Energie, Günther Oettinger, der seit Februar 2010 im Amt ist.

Bundeswirtschaftsminister Brüderle: "Bürgschaften sind oft alternativlos für den Mittelstand"

Seit Einrichtung des "Wirtschaftsfonds Deutschland" Anfang März 2009 haben über 7.000 kleine und mittlere Unternehmen eine Bürgschaft durch eine Bürgschaftsbank erhalten. Damit wurde ein Beitrag zur Sicherung von fast 130.000 Arbeitsplätzen geleistet. Das Bürgschaftsgeschäft wuchs unter dem "Wirtschaftsfonds Deutschland" um 20 Prozent. Das sind die zentralen Ergebnisse der jüngsten Evaluierung des Kredit- und Bürgschaftsprogramms der Bundesregierung (Wirtschaftsfonds Deutschland). Die Evaluierung fand in Form einer Online-Umfrage bei Kreditinstituten, Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern statt.

Parlamentarischer Staatssekretär Burgbacher stellt erste Ergebnisse aus repräsentativer Untersuchung zum Freizeit- und Urlaubsmarkt Wandern auf der ITB vor

Fast 40 Millionen Deutsche wandern und sind auf 370 Millionen Tagesausflügen unterwegs. 8,7 Millionen Urlauber wandern jährlich in Deutschland. Wanderer geben in Deutschland jährlich 7,5 Milliarden Euro für ihre Freizeitaktivität aus und machen sie damit zur Nummer 1. Rund 144.000 Arbeitsplätze hängen direkt vom Wandertourismus ab. Wanderer schätzen das gut markierte, flächendeckende Wanderwegenetz in unserem Land und rund 83 Prozent der Wanderer fühlen sich nach einer Wanderung glücklich und zufrieden. Das sind die wichtigsten Ergebnisse der Studie zum Freizeit- und Urlaubsmarkt Wandern, die der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, Ernst Burgbacher, gemeinsam mit dem Deutschen Wanderverband und dem Europäischen Tourismusinstitut an der Universität Trier (ETI) auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin vorgestellt hat.

Copyright BR Deutschland: BMWi