![]() | Die wirtschaftliche Lage in der Bundesrepublik Deutschland im November 2008 [1] |
Die Auswirkungen der Finanzkrise sowie die zunehmende globale Abschwächung setzen die Wirtschaftsentwicklung weltweit einer doppelten und sich verstärkenden Belastung aus. Neben den USA befinden sich inzwischen eine Reihe von anderen Ländern, darunter wichtige deutsche Handelspartner in der EU sowie Japan, am Rande oder bereits in einer Rezession. Darüber hinaus hat sich auch das bisher kräftige Wachstum in wichtigen großen Schwellenländern zum Teil deutlich abgeschwächt. Insgesamt zeichnet sich für die Weltkonjunktur daher eine spürbare Abwärtsbewegung ab. Damit haben sich auch die Perspektiven für die deutsche Wirtschaft weiter merklich eingetrübt. Vor diesem Hintergrund hat die Bundesregierung, in Abstimmung mit den Partnerländern, Maßnahmenpakete zur Stabilisierung der Finanzmärkte und zur Sicherung der Wachstumsperspektiven auf den Weg gebracht. | |
![]() | Viertes Branchenhearing im Rahmen der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft |
Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und des Beauftragten für Kultur- und Medien | |
![]() | Erwerbstätigkeit erreicht neuen Höchststand |
Die Erwerbstätigkeit erreichte im dritten Quartal 2008 einen neuen Höchststand. So gingen mit 40,5 Mio. (Inlandskonzept, Ursprungszahl) so viele Personen wie noch nie einer Beschäftigung als Arbeitnehmer oder Selbständiger nach. Das waren 582.000 Personen bzw. 1,5 % mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal. Gegenüber dem Vorquartal legte die Erwerbstätigkeit in saisonbereinigter Rechung um 103.000 Personen bzw. 0,3 % und damit noch einmal stärker als im zweiten Quartal zu. Der Anstieg der Erwerbstätigen resultiert nach wie vor zum größten Teil aus der Zunahme der Zahl der Arbeitnehmer (+574.000 bzw. +1,6 % gegenüber Vorjahresquartal) und hier insbesondere der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Die Zahl der Selbständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger erhöhte sich leicht um 8.000 Personen gegenüber dem dritten Quartal 2007. | |
![]() | Folgen der Finanzkrise - Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie veröffentlicht Sonderheft der "Schlaglichter der Wirtschaftspolitik" |
Mit Blick auf den am Wochenende stattfindenden Weltfinanzgipfel veröffentlicht das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie heute auf seiner Internetseite ein Sonderheft der "Schlaglichter der Wirtschaftspolitik", welches sich vertieft mit den Konsequenzen der internationalen Finanzkrise auseinandersetzt. | |
![]() | Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zur Situation bei Opel: |
"Wir sind bereits in Kontakt mit Opel. Das Problem kann nur gemeinsam mit den betroffenen Standortländern angegangen werden. Opel muss nun konkrete belastbare Zahlen auf den Tisch legen, damit wir die Situation analysieren können. Auf dieser Basis werden wir Gespräch innerhalb der Bundesregierung und mit den Ländern führen." | |
![]() | Internationaler Auftritt der Exportinitiative Energieeffizienz erfolgreich |
Bereits einen Monat nach Freischaltung des englischsprachigen Internetportals www.efficiency-from-germany.info/en der Exportinitiative Energieeffizienz haben sich bereits ca. 600 deutsche Unternehmen registriert. | |
![]() | 3. Branchenhearing im Rahmen der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft |
Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dagmar G. Wöhrl: "Der technische Fortschritt in der Computerspieleentwicklung bringt auch andere Technologien voran." | |
![]() | Bundesminister Glos: Mit Impulsen für Wachstum dem Abschwung entgegenwirken! |
Nach der heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Schnellschätzung lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal 2008 preis-, kalender- und saisonbereinigt um -0,5 Prozent niedriger als im Vorquartal, nach -0,4 Prozent im zweiten Quartal. Im Vorjahresvergleich stieg das BIP im dritten Quartal um real 1,3 Prozent. | |
![]() | Bundesminister Glos: Mit konjunkturgerechter Wachstumspolitik die Krise meistern! |
Zum heute vorgelegten Jahresgutachten "Die Finanzkrise meistern - Wachstumskräfte stärken" des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erklärt der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos: "Die Wachstumsprognose des Sachverständigenrates für das Jahr 2009 bestätigt in weiten Teilen die Konjunkturerwartung und den wirtschaftspolitischen Kurs der Bundesregierung: Die deutsche Wirtschaft befindet sich im Abschwung - jetzt müssen wir handeln, um die Widerstandsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu stärken und den Boden für eine rasche Überwindung der Konjunkturschwäche zu bereiten. Dazu werden auch die gerade eben beschlossenen Maßnahmen der Bundesregierung beitragen. Sie geben Impulse für öffentliche und private Investitionen. Bürger und Unternehmen werden entlastet, und der Konsum wird belebt. | |
![]() | Glos: Bilateralen Handel stärken! |
Heute findet in Stuttgart die "Global Connect" statt. Dieses Forum für internationale Kontakte und Investitionen ist verbunden mit der 3. Deutsch-Russischen Mittelstandskonferenz. "Global Connect, also weltweites Verbinden, ist gerade jetzt in der Finanzkrise wichtig," so der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos, anlässlich der Eröffnung der Veranstaltung. "Dem Mittelstand kommt traditionell eine bedeutende Rolle im bilateralen Handel zu. Die kleinen und mittelständischen Unternehmen verlieren aber Wettbewerbsvorteile, wenn sie sich nicht den Anforderungen der Globalisierung stellen. Gerade angesichts sich verdüsternder Exportaussichten sind um so mehr Kreativität, Leistung und Dynamik gefragt. Dem Mittelstand gilt deswegen unsere besondere Förderung. Ich begrüße vor diesem Hintergrund die Initiative des Ostausschusses der Deutschen Wirtschaft, die Eröffnung des neuen Handelsplatzes "Global Connect" mit der 3. Deutsch-Russischen Mittelstandskonferenz zu verbinden." | |
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