Kunst der Moderne aus Brasilien

In den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts entstand in Brasilien eine moderne Kunst ganz eigener Ausprägung.  Wie lebendig sie auch heute noch ist, zeigt die Ausstellung "Das Verlangen nach Form" in der Berliner Akademie der Künste. Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat sie eröffnet.   

50. IFA auf Rekordkurs

Ausgebuchte Hallen, zweistellige Zuwachsraten und innovative Produkte: Die 50. Internationale Funkausstellung in Berlin spiegelt die Dynamik auf dem Markt der Unterhaltungselektronik und Elektrohausgeräte wider. Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ es sich nicht nehmen, die IFA zu eröffnen.

Jugendsexualität heute

Jugendliche werden heute später sexuell aktiv als noch vor 20 Jahren. Sie gehen mehr feste Beziehungen ein, und sie verhüten besser. Das ist das überraschende Ergebnis der Studie "Jugendsexualität 2010", veröffentlicht von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Deutschland ist Konjunkturlokomotive in Europa

Mit 2,2 Prozent Wachstum im Vergleich zum Vormonat hat Deutschland im Frühjahr die wirtschaftliche Erholung im Euroraum vorangetrieben. Im zweiten Quartal 2010 stieg das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum um ein Prozent. Das teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat auf der Basis erster Schätzungen mit.

Darmstadt hat den Bahnhof des Jahres

Jedes Jahr wählt die "Allianz pro Schiene" die kundenfreundlichsten Bahnhöfe Deutschlands. Im Berliner Hauptbahnhof hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer jetzt die Fotoausstellung "Bahnhöfe des Jahres 2004 bis 2010" eröffnet. Aus den Konjunkturpaketen des Bundes fließen 300 Millionen Euro in die Modernisierung von Bahnhöfen.

Zukunftspaket wird umgesetzt

Das Bundeskabinett hat wichtige Maßnahmen des Zukunftspakets auf den Weg gebracht. Der Entwurf eines Haushaltsbegleitgesetzes setzt zentrale Elemente des Konsolidierungspakets der Bundesregierung für die Jahre 2011 bis 2014 um. Ziel bleibt ein wachstumsfreundlicher, gerechter und ausgewogener Sparkurs.

Änderungen der Insolvenzordnung

Private Gläubiger können sich ihre Schuldner meist aussuchen ? und ihre Forderungen absichern. Die Finanzbehörden und die Sozialversicherungsträger können das nicht. Auch Sicherheiten für ihre Ansprüche hat die öffentliche Hand nicht. Wird ein Steuer- oder Beitragsschuldner insolvent, geht die öffentliche Hand mangels Sicherheiten oft leer aus.

Sarrazin nennt stets nur die halbe Wahrheit

Staatsministerin Maria Böhmer hat die Äußerungen von Thilo Sarrazin kritisiert. "Er zeichnet mit seiner pauschalen Polemik ein Zerrbild der Integration in Deutschland", erklärte Böhmer. Erfolge bei der Integration blende Sarrazin völlig aus. Es sei unbestritten, dass es Defizite gebe. Die Bundesregierung habe die Missstände aber schon seit langem erkannt und bei der Integration umgesteuert.

Geringere energiesteuerliche Begünstigungen für Fabriken und Bauern

Die  Bundesregierung stellt Finanzhilfen und Steuervergünstigungen auf den Prüfstand. So reduziert sie Ausnahmen von der so genannten Ökosteuer (Strom- und Energiesteuer), vor allem bei den energieintensiven Unternehmen. Sie regelt auch dort neu, wo zwischenzeitliche Mitnahmeeffekte aufgetreten sind.

Soziale Balance wahren, Beschäftigungsanreize erhöhen

Die soziale Sicherheit in Deutschland ist weltweit beispielhaft. Menschen, die ihre Arbeit verlieren oder vorübergehend in Not geraten, erhalten solidarische Unterstützung von der Gesellschaft. Das bleibt auch künftig so ? trotz der Notwendigkeit, auch im Sozialhaushalt zu sparen.

Luftverkehrsteuer

Mit der Luftverkehrsteuer will die Bundesregierung nicht nur Geld einnehmen, sondern auch einen ökologischen Anreiz setzen. Sie ersetzt die auf europäischer und internationaler Ebene derzeit nicht durchsetzbare Besteuerung von Flugbenzin. Das geplante Entlastungsvolumen für den Bundeshaushalt beläuft sich auf eine Milliarde Euro jährlich, bis 2014 auf vier Milliarden Euro.

Steuer auf Kernbrennstoff

Das Bundeskabinett hat einen vom Bundesfinanzminister vorgelegten Entwurf für ein Kernbrennstoffsteuergesetz zustimmend zur Kenntnis genommen.

Sicherheit ist oberstes Anliegen

Die Bundesregierung will Bürgerinnen und Bürger wirksam vor Verbrechen schützen. Sie hat nun einem neuen Gesamtkonzept zur Sicherungsverwahrung zugestimmt. Damit sollen etwaige Schutzlücken geschlossen werden.

Merkel: Einigungsvertrag ist ein gutes Beispiel

"Der Einigungsvertrag sollte uns ein gutes Beispiel sein für weitere Verträge, die auf der Welt zu schließen sind." Das betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Festakt zum 20. Jahrestag der Unterzeichnung des Einigungsvertrages.

Habe ich noch Chancen auf einen Ausbildungsplatz?

Jugendliche, die noch keinen Ausbildungsplatz haben, sollten sich schnell bei der Bundesagentur für Arbeit melden. Informationen zum Thema Berufsausbildung gibt es bei einer Telefonaktion am Donnerstag, 2. September, von 13 bis 15 Uhr beim "Kölner Stadt-Anzeiger".

Familie und Beruf ? es geht um Zeit

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss eine Kernaufgabe der Familienpolitik bleiben. Das ergab der Monitor Familienleben 2010 des Instituts für Demoskopie Allensbach. Danach fordern 69 Prozent der Bevölkerung und 78 Prozent der Eltern das Thema vorrangig zu behandeln.

Erinnerung an einen großen Tag

Vor 20 Jahren unterzeichneten Vertreter der Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR im Berliner Kronprinzenpalais den Einigungsvertrag. Eine Gedenktafel erinnert an diesem Ort nun daran, dass es das deutsche Volk war, das "in freier Selbstbestimmung die Einheit Deutschlands vollendet hat".

Arbeitslosigkeit sinkt auf Vorkrisenniveau

Im August ist die Arbeitslosenzahl weiter zurückgegangen. Sie sank gegenüber dem Vormonat um 4.000 auf 3,19 Millionen. "Die wirtschaftliche Erholung ist sehr tragfähig", sagte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen bei der Vorstellung der neuesten Zahlen.

Kultur ist für alle da

Kunst und Kultur sollten allen Menschen zugänglich sein. Dafür setzt sich die Bundesregierung ein. Drei Projekte, die auf ungewöhnliche Weise für Kultur begeistern, hat Kulturstaatsminister Bernd Neumann jetzt ausgezeichnet. 

Gesetzliche Neuregelungen zum 1. September 2010

Die Glühbirne ist ein Auslaufmodell: Glühlampen mit mehr als 60 Watt dürfen in der Europäischen Union künftig nicht mehr verkauft werden. Der Umstieg auf Energiesparlampen ist nicht nur gut für das Klima, sondern spart auch Stromkosten. Ebenfalls EU-weit verboten ist der Handel mit Robbenerzeugnissen. Außerdem werden das Waldgesetz und das Filmförderungsgesetz novelliert.

Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Umweltverträglichkeit im Blick behalten

Auf dem Weg ins Zeitalter der erneuerbaren Energien hält Bundeskanzlerin Angela Merkel moderate Laufzeitverlängerungen der Kernkraftwerke um zehn bis 15 Jahre für fachlich angeraten. Im ARD-Sommerinterview betonte sie zugleich, dass es beim Thema Energie auch um die Zukunft von Arbeitsplätzen gehe. Kohle und Kernkraft würden als Brückentechnologien gebraucht.

Der Aufschwung setzt sich fort

Auch für den Herbst prognostiziert das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung einen Anstieg der Konjunktur. Das DIW-Konjunkturbarometer signalisiert für das dritte Quartal 2010 ein Wachstum von 0,9 Prozent. Erfreulich: Das Geschäftsklima im Mittelstand bleibt auf hohem Niveau.

Bundeskanzlerin Merkel ruft zu privaten Spenden auf

Pakistan benötigt nach der Flutwelle internationale Hilfe. "Die Bundesrepublik Deutschland ist mit 25 Millionen Euro humanitärer Hilfe dabei, und über die Europäische Union helfen wir mit 70 Millionen Euro insgesamt", sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem aktuellen Video-Podcast. Zusätzlich seien jedoch private Spenden notwendig.

Konzept für das regenerative Zeitalter

Umweltfreundliche Energiequellen und nachhaltige Energieerzeugung sind das eine. Ebenso wichtig ist jedoch, dass wertvolle Energie effizient genutzt wird. Wie hoch das Energiesparpotenzial hierzulande ist, war Thema der letzten Station der Energiereise von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Wichtig sei eine intelligente Vernetzung der verschiedenen Energieträger, sagte sie zum Abschluss.

Erneuerbare Energien schaffen Arbeitsplätze

Erneuerbare Energien als Branche sind deutlich besser durch die Wirtschaftskrise gekommen als andere Industriezweige. Das verdankt sie nicht zuletzt der Stützung durch staatliche Konjunkturprogramme. Während 2008 die Investitionen insgesamt krisenbedingt in Deutschland zurückgingen, gab es bei den Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien sogar ein Steigerung.  

Kredithürde sinkt weiter

Die Sorge, Unternehmen bekämen keinen Zugang zu Krediten, ist mehr und mehr unbegründet. "Die Kreditvergabepraxis der Banken tritt als Risikofaktor für die Konjunktur in Deutschland zunehmend in den Hintergrund." Das erklärte Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung an der Universität München.

Pakistan braucht unsere Hilfe

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat erneut zu Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan aufgerufen. "Die Menschen in Pakistan haben unsere Hilfe wirklich verdient." Durch die Arbeit der Hilfsorganisationen sei gesichert, dass die Hilfe auch wirklich bei den Menschen ankomme. Pakistan solle auf der UN-Vollversammlung im September ein besonderes Thema sein.

Habe ich noch Chancen auf einen Ausbildungsplatz?

Jugendliche, die noch keinen Ausbildungsplatz haben, sollten sich umgehend bei der Bundesagentur für Arbeit melden. Informationen zum Thema Berufsausbildung gibt es bei der Telefonaktion am Dienstag, den 31. August 2010, von 16 bis 18 Uhr bei der "Leipziger Volkszeitung".

Bausteine einer zukunftsorientierten Energiestrategie

Moderne Kraftwerke sorgen für saubere und sichere Energie. Gas steht dabei in der Klimabilanz gut da. Im Verbund mit Wind- und Sonnenenergie sorgen moderne Gasanlagen zudem für stabile Versorgung, erfuhr Bundeskanzlerin Angela Merkel im Emsland. Kraftwerkstechnologien stehen im Mittelpunkt der zweiten Etappe ihrer Energiereise durch Deutschland: einschließlich Kernenergie, Kohle und Wasserkraft.

Telemedizin verbessert Patientenversorgung

Die Bundesärztekammer hat heute den eHealth-Report vorgestellt. Sein wichtigstes Ergebnis: die große Mehrheit der Ärzte ist von den Vorteilen der Anwendung von Telematik und Telemedizin im Gesundheitswesen überzeugt.

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